Seelsorgeverband Dornach-Gempen-Hochwald

 

Seelsorgeverband Dornach, Gempen, Hochwald
neue Vereinbarung

Die Kirchgemeinden Dornach, Gempen und Hochwald haben ihre Zusammenarbeit neu geregelt und für den Seelsorgeverband eine neue Vereinbarung abgeschlossen.

Im Auftrag der Kirchenratsversammlung der drei Dornecker Kirchgemeinden hat eine Arbeitsgruppe die seit 1995 bestehende Vereinbarung des Seelsorgeverbandes überarbeitet und neu formuliert. Ziel der Überarbeitung war eine Straffung der Strukturen, schnellere Entscheidungswege und damit eine Vereinfachung der Zusammenarbeit der Behörden der Verbandsgemeinden. Zweck der gemeinsamen Vereinbarung war und ist nach wie vor die Sicherstellung der Seelsorge in den Verbandsgemeinden.

Als neues Organ ersetzt ein gemeinsamer Kirchenrat einerseits den Ausschuss des Seelsorgeverbandes mit jeweils zwei Vertretern aus den Kirchgemeinden als auch die Kirchenratsversammlung, an welche jeweils sämtliche Kirchenräte aus den drei Gemeinden eingeladen wurden. Der neue gemeinsame Kirchenrat besteht aus dem Kirchenrat Dornach, ergänzt mit den Präsidenten der Kirchgemeinden Gempen und Hochwald sowie einem weitern Kirchenratsmitglied von Hochwald. Die Kirchgemeinde Dornach übt damit die Funktion als Leitgemeinde des Seelsorgeverbandes aus und bietet auch die Zentrumsleistungen an. Die Kompetenz für Budget- und Rechnungsgenehmigung und die Festlegung des Kostenverteilschlüssels liegen neu beim gemeinsamen Kirchenrat. Dieser ist auch zuständig für die Beratung und Genehmigung des Seelsorgekonzeptes und für die Anstellung des Personals im Verband.

Die Eigentums- und Vermögensverhältnisse der einzelnen Kirchgemeinden werden durch die Vereinbarung nicht verändert. Der Unterhalt der Gebäude sowie die Verwaltung der Vermögen liegen weiterhin in der Kompetenz der Kirchenräte der Gemeinden.

Die neue Vereinbarung wurde anlässlich der Kirchgemeindeversammlungen der Verbandsgemeinden beraten und gutgeheissen und Mitte August 2011 von allen Beteiligten unterschrieben. Die neue Organisation fokussiert den Blick weg von den einzelnen Gemeinden hin auf die gemeinsame Arbeit im Verband. Ein engeres Zusammenrücken, insbesondere auch im Hinblick auf die Bildung eines grösseren Pastoralraumes, bündelt die Kräfte und stärkt die Position des Verbandes und damit der einzelnen Gemeinden in den anstehenden Verhandlungen.

Thomas Kunz, Präsident SSV

Vereinbarung SSV.pdf