Das Koptenprojekt der Moritzenbruderschaft

Der Beitrag der Moritzenbruderschaft zum Jubiläum „700 Jahre Pfarrei St. Mauritius Dornach“ ist inspiriert von der Herkunft unseres Kirchen- und Pfarrei-Patrons, dem Heiligen Mauritius.
Nach der Legende hat Mauritius lieber sein Leben hingegeben, als auf Befehl des Kaisers Maximian seine Schwester und Brüder im Glauben umzubringen. Er hat das Wort der Schrift bis zur letzten Konsequenz gelebt: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen (Apg. 5,29). Der Tod des heiligen Mauritius bedeutet für andere Menschen Leben. Sein Beispiel ist zeitlos. Dieser Mann war ein Christ aus Theben in Oberägypten. Die Ureinwohner von Ägypten, die Kopten, gehören mit zu den ersten Völkern, die sich in ihrer Mehrheit schon im 1. Jahrhundert zum Christentum bekannten. Der Evangelist Markus hatte ihnen die Frohe Botschaft gebracht. Heute leben in Ägypten ca. 6 Millionen koptische Christen, zusammen mit über 50 Millionen Muslimen. Viele Kopten leben in kargen Regionen des Landes am Nil, z.T. in Gebieten, in denen die extreme und radikale Sekte der Moslembrüder das Leben schwer macht.
Für diese Mitchristen soll ein klares Zeichen gelebter Solidarität gesetzt werden, das für sie mehr Leben bedeuten kann. Dazu waren alle 54 Mauritiuspfarreien der Schweiz eingeladen, am 23. September 2001 in Dornach mit dem koptischen Bischof Gabriel und koptischen Christen, die in der Schweiz leben, einen festlichen Gottesdienst zu feiern und eine Charta zu unterzeichenn, die die Verpflichtung beinhaltet, in den nächsten 10 Jahren eine kleine Klinik in Beni Mazar mit dringend benötigten medizinischen Apparaten auszurüsten (Kosten ca. Fr. 200’000.--). Der ausführliche Projektbeschrieb ist erhältlich beim Pfarramt St. Mauritius, Bruggweg 104, 4143 Dornach, Tel. 061 701 16 33. Beiträge an das Projekt sind herzlich willkommen und können überwiesen werden auf das Konto: Raiffeisenbank Dornach, Moritzen-Bruderschaft, Kopten-Projekt, Postkonto 40-9606-4.

 

Jahresbericht Bilder

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